Obwohl ich nur ca. 13 gemütliche Landstraßenautominuten vom See entfernt wohne, bin ich sehr selten dort. Dabei ist es am See – außer samstags oder sonntags zu klassischen Spaziergängerzeiten – gar nicht mal überlaufen. Wochentags in den Abendstunden kann man dort schön ungenervt sein – und Sonntagabends auch, wenn die halbe Menschheit Tatort guckt…

Ich habe mir vorgenommen, zukünftig öfter „Seegänge“ zu machen. Am gestrigen Sommerabend gab es dabei einige schöne Begegnungen. Mit mehreren Graureihern – einer stand sehr gelassen Modell auf einem Bein:

Die Tretboote haben Feierabend, keiner tritt mehr auf sie ein…

… die Wasseroberfläche ist glatt und die Bäume können sich ungestört im Seespiegel betrachten:

Die Laufenten wollen auch mal in den Spiegel gucken…

… aber da wächst so viel und versperrt die Sicht, also laufen sie weiter.

Hier muss ich bald mal mit anderer Kamera und Graufilter „auftauchen“:

Ich genieße noch ein paar Minuten die Stille und das warme Abendsonnenlicht, dann sage ich dem See und seinen Bewohnern Gute Nacht!