Noch sechs Tage bis zum Winterbeginn. Dem meteorologischen. Also dem echten. Die Natur kümmert sich nicht um kalendarische Anfänge.

Keine üppige Haselnussernte in diesem Herbst. Ich koste eine Nuss vom Vorjahr. Schmeckt köstlich. Kann ich „meinem“ Eichhörnchen servieren. Ein paar Walnüsse für mich behalten, die sind für Eichhörnchen schwerer zu knacken als Haselnüsse.

So vieles in der Schwebe zurzeit.

Muss für drei Tage in die Klinik zur Insektengift-Hyposensibilierung.

Beim PCR-Test. Eine Drive-In-Teststation. Ich als einzige Fußgängerin in langer Autoschlange. Testergebnis kommt in der Nacht: negativ, also alles gut.

Am nächsten Morgen stark erkältet. Der Kliniktermin muss verschoben werden. Da wird nicht hyposensibilisiert, sagt die Klinik.

In der Hausarztpraxis langes Warten. Hochachtung für den Arzt und seine Mitarbeitenden. Ruhig und freundlich bleiben sie. Die Erschöpfung sieht man ihnen an.

Krankgeschrieben. Ich überlege, den Krawallhamster etwas mehr zu zähmen. Verwerfe den Gedanken aber wieder. Wenn ich krank bin, möchte ich nicht auch noch gebissen werden. Unter Legolas‘ Vorfahren waren vermutlich mehrere Pitbulls und mindestens zwei Moränen.

Statt Hamsterzähmung dann Origami-Sterne falten.

Ich möchte eine schöne Adventszeit haben. Mit Apfelsinenduft und so. Basteln wie als Kind. Ich entdecke DIY-Blogs mit hübschen Ideen.

Der fünfte Origamisternfaltversuch gelingt.