An eine der Ebereschen habe ich einen dicken Bambusstab aus dem kleinen Goldbambuswäldchen am Teich gelehnt. Seine goldgelbe Farbe ist im Laufe des Jahres zu einem milden Sandton verwittert. Auf dem Stab entdecke ich ein Ebereschenblättchen. So angeschmiegt verbunden mit dem Bambus, als wäre es Teil von ihm, eine Intarsie. So ganz unterschiedlich die beiden, der Bambus und die Eberesche. Und doch so harmonierend.

Der Einzelhandel braucht Unterstützung und so habe ich eine größere Bestellung bei einem meiner Lieblingsteehäuser getätigt, vorgestern am späten Abend erst und heute Morgen schon kam das Paket aus dem hohen Norden hier im Nordwesten an. Wie viel menschlicher Einsatz doch hinter solch logistischen Leistungen steckt.

Über die kleinen Zugaben empfinde ich immer kindliche Freude. Diesmal Schokolade und eine kleine Teedose, grün mit goldenem floralen Motiv. Was weihnachtlich aussieht und zugleich japanisch anmutet, wie ein Muster für einen Obi oder Kimono.

In der Teedose Roibusch-Lebkuchen-Tee. Mir ist sehr nach Winterlich-Weihnachtlichem zurzeit, was daran liegen mag, dass die Weihnachtszeit im letzten Jahr fast völlig an mir vorbeirauschte. Vielleicht liegt es auch an der Corona-Situation, die vieles reduziert und dadurch manches mehr bewusst werden lässt.