Den November das werden und sein lassen, was er ist: ein sehr schöner Monat.

Kleine Rituale siedeln sich an. Frühmorgens mit einem Becher Kaffee im Garten tief die frische morgenkühle Luft einatmen und dem Rotkehlchengesang lauschen. Wenn es regnet, die Tropfen im Gesicht fühlen, einige mit der Zunge aufzufangen versuchen. Dabei möglichst keinen Kaffee verschütten (Kaffee und Tee verschütten kann ich gut…).

Morgens lese ich auf Heikes Blog Diamantwörter ihre Reflexionen zu Shunmyo Masunos Zen Your Life. Bin selbst bei Kapitel 2, noch ganz am Anfang also.

Nebenan in den Niederlanden werden die Corona-Regelungen nochmals verschärft. Nur eine Frage der Zeit, wann das auch hier der Fall sein wird, die paar Hunderte Meter weiter.

Am hinteren Teich entdecke ich mehrere Pilze, die – ach, wäre das toll – Parasole oder Safranschirmlinge sein könnten. Ich hatte überlegt, Parasol-Kulturen selber anzulegen. Vielleicht hat der Garten gedacht: Nicht nötig, lass mal, ich mach das schon selber.

Das Morgenlicht verfängt sich in den Farnwedeln. Und hält meinen fotografischen Blick gefangen.