man muss unbedingt mal wieder ausgiebig fotografieren. hätte das gern mit jemand zusammen getan. aber die termine passen nicht. tja. manchmal passt es eben einfach nicht. man packt die kamera ein und im wald wieder aus. und fotografiert einen fliegenpilz. und überlegt ob man den mitnehmen soll. zur besonderen verwendung. findet ihn dann aber zu schön um ihn als tatwaffe zu benutzen. außerdem bräuchte man etwa ein kilo für eine person. und so viele fliegenpilze möchte man nicht mitnehmen. so viele wachsen da auch nicht. aber jede menge anderer pilze wachsen da. man fotografiert trameten und stinkmorcheln und schopftintlinge und parasole und korallen. und viele die man nicht kennt. und irgendwann wird es zu dunkel zum fotografieren und man geht zurück zum auto und begegnet einem netten pudel der einen intensiv beschnüffelt. und man lässt das geduldig geschehen. und fragt dann nach einer weile höflich ob er nun fertig gelesen hat. und der pudel schaut einen freundlich an und wedelt mit dem schwanz. und geht dann weiter mit seinem herrchen. und man selbst geht auch weiter. und später zuhause füttert man die kater und stellt dem igel im garten futter hin. und als man eine halbe stunde später nachschaut frisst der igel laut knurpselnd. und das ist schön. dass im garten ein igel wohnt und laut knurpselnd frisst.