Sonntagmorgen und ich werde wach und fühle mich so, dass ich erstmal das Smartphone nehme und kukele, ob man auch mit künstlichen Hüftgelenken noch reiten kann. Nach kurzer frustrierender Lektüre beschließe ich aufzustehen und mich abzulenken. Aufstehen geht schnell. Dauert keine zwei Minuten. Wenn es nicht so weh täte, wäre es ein großartiges Gefühl. Schönstes Fotografierwetter und ich humpele herum. Aber dann sorgen meine geliebten Dohlen für einen rapiden Stimmungsaufschwung: die Jungen sind aus dem Nistkasten ausgeflattert! Ich bin hin und weg und natürlich gleich um das Wohl der Kleinen besorgt und die Kater bekommen Stubenarrest und ich stoße mir den Kopf am Gagagentor und der Siff rieselt in meinen Nacken. Und ich fotografiere Babydohlen und bin gerührt über ihre Jungvogelschnuten. Fotos gibt’s HIER.

Später nimmt Claudia mich mit zum Stall und ich merke, dass ich nicht gut im Auto sitzen kann und morgen wieder zum Arzt muss. Aber die Nase im Tytas Mähne zu stecken und Eldur zu streicheln, der jetzt das weiße Fell verliert und wieder fuchsig wird und kein Babyfohlen mehr ist sondern bald ein Jährling, das tut gut. Unglaublich gut.

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