letzter urlaubstag und man beschließt einen momentaufnahmenblogbeitrag zu schreiben sprachlich im achdiesewunderbarentagestil diesmal weil der morgen wunderbar ist so wie melcher in ferien auf saltkrokan sagt dieser tag ein leben und man frühstückt an verschiedenen stellen im garten und nimmt für das frühstücksei den becher mit den hellgrünen punkten weil es ein hellgrüngepunktetes lebensgefühl ist und man hat das kaffeekochen auf anhieb hinbekommen obwohl man verliebt ist und hat gleich das wasser und das kaffeepulver an die richtigen stellen getan und muss sich nicht nach einer halben stunde wundern wieso da kein kaffee in die kanne läuft und man sitzt auf der roten bank am teich und schaut zu wie die bergmolche auftauchen zum luftholen und ihre knallroten bäuche leuchten so schön und roberto der auch pecorino genannt wird kommt auch mal gucken und dann gießt man ein paar blumen und kann es nicht lassen auch den kater zu gießen der inzwischen unter dem rosmarin döst aber nur ein bisschen ein paar tropfen nur ganz ehrlich und er mault auch nur ein bisschen und putzt sich dann als ob man die ganze kanne über ihn geschüttet hätte und auf dem oreganum sitzt ein kleiner falter und man hat wieder mal vergessen wie der heisst issjaauchegalfalter nennt man ihn also für den moment und im anderen teich entdeckt man ein paar kleine goldfische und eine rotfeder ist auch noch da was einen daran erinnert dass man einen beitrag über den arschreiher schreiben will aber nicht heute weil heute so ein schöner tag ist an dem man nicht über arschreiher schreiben will und arschreiher wollen ja auch frühstücken denkt man und auf dem vom geophysiker sonnenblume genannten löwenzahn sitzen zwei bienen und sind hübsch goldgelb bestäubt aber man fotografiert sie nicht weil gerade ein sonnenstrahl so schön die nase kitzelt. und das muss man ganz einfach genießen