ich werde wach am morgen und höre mein herz schlagen. ich höre ihm zu. fühle plötzlich dankbarkeit und respekt. dass das herz schlägt. tag und nacht. und dass es das tut obwohl so viel auf es einwirkt. gefühle auch. nicht immer schöne oder gute oder angenehme gefühle. jetzt in diesem moment schlägt es ruhig. ganz ruhig. später bei den pferden ist es auch ruhig. die stuten und die fohlen ruhen aus. sogar die leitstute sokka legt sich für einen moment hin. ich arbeite leise um die pferde herum. nach einer weile steht sokka auf und kommt zu mir.

wir stehen uns gegenüber. ich lege meine stirn auf ihre stirn. würde sie den kopf hochreißen hätte ich ein schleudertrauma oder sowas. es ist ein moment des vertrauens für uns beide.

wir stehen lange so.

ringsum ist alles still.