heute war ich zum ersten mal mit „meiner neuen“ (kamera) unterwegs. am ende der tour durchs moor fiel mein blick auf eine eiche. und ich dachte an Matthias‘ eichen-beitrag und überlegte, wie ich einen baum fotografieren würde… wie ich versuchen würde, sein wesen, seinen baumgeist im bild sichtbar werden zu lassen…

erstmal: eiche von weiter weg, foto in die krone hinein, foto von ästen… (fotos zum vergrößern anklicken)

dann näher kommen… dichter an den stamm in die krone hinauf schauen…  mit unterschiedlichen blenden betonungen finden…

… dann der eiche wirklich nah kommen… sich ganz eng an den stamm lehnen, anschmiegen, die wange die baumwärme spüren lassen… den ganzen baum mehr fühlen als sehen… details fühlen… und von der kamera sichtbar machen lassen…

… dann sich an das motiv herantasten, mit dem der baum mir sein wesen zeigt…

… und es schließlich finden:

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was brauchst du… einen baum… zu ermessen wie groß wie klein… (Mayröcker) – eines meiner lieblingsgedichte…

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