die letzte triade

10
kein wind
rascheln
farben
fallen ins nichts

trockene blätter
am stamm
käfer der letzte
schmetterling

11
könntest du
bitte
das fenster schließen
die gefühle sind
zugedeckt

ich höre am morgen
den nebel
schuhe abstreifen im licht

die zapfen sind gefallen
weit hinten bellt ein hund
meine hände spüren das gestern
im glas ein rest von wein

12
in der nacht holt dich der winter
aus deinen träumen
von hitze und glut

er taucht in den frost
deine seele
nimmt in die hand deinen mund

warum lachst du
meine füchsin
fragst du

am pfosten das lachen
des irrlichts
der wind treibt es fort
in die nacht

vor dem fenster zeigt sich
die eule
im schatten hat sie geruht