jetzt. die nacht. du rufst

niemand sieht mich

auf dem weg. zu dir
es ist unsere zeit. wir jagen
am waldrand treffen sich unsere blicke

niemand hört uns

du breitest die flügel aus und
mir wächst ein federkleid
wir jagen. gemeinsam

niemand hört uns

die beute in den fängen
lächeln wir. uns zu

niemand sieht uns

bevor der morgen kommt
fliege ich zurück
verstecke meine federn
im espenlaub

niemand sieht mich.