ach diese wunderbaren tage im juli an denen man denkt man hält die hitze nicht mehr aus aber natürlich hält man sie aus und man sitzt auf vertrocknetem gras und liest über das endoplasmatische retikulum und ribosomen und die plasmamembran und dann macht man das buch zu und eine flasche rotwein auf und die amsel nimmt ein bad am teichrand und die goldfische schnappen nach mücken und alles fühlt sich leicht an und schön und es sind schon viele blumen verblüht bei der trockenheit und man streicht eine tür an und die fällt zu und dann ist man im zimmer eingeschlossen weil man ja die türklinken abgeschraubt hatte und kurz bevor man über das dach die glyzinie hinunter klettern will merkt man dass die klinke im zimmer liegt und dann kann man die tür öffnen und abends kratzt man sich mückenstiche auf und denkt dass es schön ist dass man nicht klettern musste und vom dach gefallen ist. und was golgi-vesikel sind ist einem für einen moment völlig egal

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