… der gärtner war in diesem falle nur der bestatter.

der mörder war: der weidenbohrer!

und der hatte den stamm der salweide so ausgehöhlt, dass ihre äste schon teilweise abgestorben waren. im winter hat nun der buntspecht das ganze ausmaß der stammzerstörung freigelegt. da half nichts mehr: die weide musste entfernt werden. was ich wirklich sehr bedauere, da sie inzwischen ein schöner kopfbaum geworden war und insekten und vögeln nahrung und nistplatz bot.
empfohlen wird, auch die wurzeln zu entfernen, aber das war hier nicht möglich.

und was nun? …

nun entschied ich mich, an dieser stelle eine kleine hecke mit einheimischen gehölzen wachsen zu lassen. gepflanzt habe ich am samstagabend in der dämmerung: weißdorn, schlehe, erle, kornelkirsche und pfaffenhütchen.

wer auf lichtmeß hecken pflanzt, bei dem bald die hummel tanzt!  🐝 😉

die kleine hecke aus einheimischen gehölzen –
foto © A. Hülkenberg