kurz vor halb fünf kam die erweiterte verwandtschaft – etwa ein dutzend persönlichkeiten in elegantem schwarz und grau – zum baby angucken. und gab ihrer verzückung durch lautes glucksen und krähen ausdruck. direkt vor meinem schlafzimmerfenster…
der nachwuchs ist ja auch wirklich entzückend:

noch schöner als das blau der glockenblumen: die augen der kleinen dohle

und mit mir schimpfen alle: die kater, weil sie weitestgehend stubenarrest haben und nur unter strenger aufsicht mal raus dürfen. und die dohleneltern, wenn ich die kater mal eben kurz um des hausfriedens willen in den garten lasse und wir uns nur eine winzige pfotenlänge zu weit in richtung des teichs begeben.

junge dohle - corvus monedula
einfach rührend, diese jungvogelschnute…

ich hoffe, das kleine rabenvogelkind lernt schnell fliegen und kann mit seiner großen familie ein schönes dohlenleben führen. und besucht mich öfter mal. gerne auch morgens um halb fünf.

ein bisschen verloren wirkt das dohlenkind am teichrand. aber die dohleneltern sind immer in der nähe und passen gut auf. ich wünsche von ganzem herzen, dass sie ihr kind sicher und gut großziehen können.

 

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