eine frage, die ich mir gerne stelle und deren beantwortung mir nicht wichtig ist, ist – übrigens liebe ich anadiplosen, die, so meine ich, vom aussterben bedroht sind – die, warum man sich so außerordentlich an manchen dingen freut, obwohl diese so außerordentlich nicht sind.

gestern schenkte mir claudia, der ich auch hamlet verdanke und damit eine tiefe gastropodophilie, eine solarwackeleule. und ich bin hingerissen. ich kann ihr gefühlsewigkeitenlang beim wackeln zuschauen. ich kenne nichts und niemand, der-die-das so schön wackelt wie sie.

es ist wunderbar beruhigend, ihr beim wackeln zuzuschauen. ungefähr so beruhigend, wie schnecken beim essen zuzuhören. da die schnecken jetzt winterschlaf halten, füllt die solarwackeleule somit eine echte therapeutische lücke.

ich erwäge ernsthaft, der solarwackeleule einen namen zu geben. außerdem erwäge ich, einen anadiplosen-text zu schreiben. mal sehen, was eher gelingt.

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