euch allen lieben dank für die mitfühlenden, aufmunternden und ermutigenden kommentare und reaktionen!

und dem himmel sei dank für mein niederrheinisches gemüt: es liegt in den genen, vermute ich, dass ich trotz allem gut gelaunt bin!

(naja, das mit dem zahn musste nun wirklich nicht auch noch sein –  vor zahnarztbesuchen hatte ich immer fürchterlich angst, aber nun habe ich einen sehr humorvollen zahnarzt („trotzdem einen schönen tag noch!“ wünschte er mir nach der letzten behandlung mit einem liebenvollen schlag auf die schulter…)  und ein zahnarztbesuch war eh mal wieder fällig.)

ja, ich denke wirklich, es liegt in den genen, diesen kleinen dingern, die mich ausmachen, dass ich heute guter laune bin. (relativ jedenfalls). die niederrheinischen und niederländischen vorfahren haben mir vermutlich eine genetische ausstattung mitgegeben, bei der schlechte laune erst bei größeren wassermassen einsetzt. solange nicht vater rhein durch meinen keller fließt oder im gartenteich schweinswale schwimmen, ist alles halb so schlimm.

das niederrheinische gemüt verhindert beispielsweise auch, dass man angesichts der lage in tränen ausbricht. 1. hilft das nicht und 2. wäre das kontraproduktiv:  davon würde es ja noch nasser.

und gegebenenfalls ist das alles ja auch eine entwicklung zur wertsteigerung hin: denn wenn der klimawandel so weitergeht, habe ich bald ein haus am meer! ein haus direkt am strand ist doch was feines!

fragt sich, ob meine schließmundschnecken salzwasserkompatibel sind. oder ob sie gefährdet sind, wenn sich hier größere populationen von wellhornschnecken niederlassen. weiß jemand, ob wellhornschnecken schließmundschnecken fressen? meine schließmundschnecken sind mir doch sehr ans herz gewachsen, und ich möchte nicht, dass sie in gefahr kommen.

drei kellerräume habe ich inzwischen einigermaßen auf vordermann gebracht. in die anderen beiden schaue ich heute einfach nicht rein, habe ich beschlossen. ich brauche ne pause, mein handgelenk sagt, dass es heute nur einfache arbeiten mitmacht, es möchte abschwellen und in ruhe weiter blau werden können.

dieser juni hat es in sich. trotzdem will ich ihn mögen. und zitiere meinen hochverehrten niederrheinischen landsmann Hanns Dieter Hüsch:  „denn jeder monat, der da kommt und geht, gehört zu unserem leben. und ich drücke ihn an mein herz wie einen menschen.“

ich freu mich über und auf die hilfe von lieben freunden am montag. was man sonst vielleicht macht, bevor besuch kommt (was ich aber zugegebenermaßen nicht praktiziere), also „mal eben feucht durchwischen“, das erübrigt sich ja. so hat alles sein gutes.

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